Der Boden


                                     

Der Tag beginnt mit Lichterpracht.
Der Tau fällt auf die Welt herab.
Tropfen fallen aus der Nacht,
auf den Boden, kalt und nass.

Es sprießt und keimt die Lebenskraft.
Die Welt im Boden nun erwacht.
Es kräucht und fläucht und spingt herum
Krabelbeine komm in Schwung.
Graben Gänge, Rollen Steine;
Laufende Insektenbeine.

Würmer kriechen durch die Erde,
Mit voller Kraft und Macht.
Verschlingen, das was Humus werde
in enger dunkler Nacht.

Pilze ziehen fröhlich fäden,
hin und her und auf und ab.
Dazwischen Wurzeln, die sich legen,
in das Erdenreich hinein

Liege im Graß, bin gerade erwacht,
Ich habe mein Herz auf den Boden gebracht