Kurse der Herbsttagung 2019


  • Notwendigkeit eines sozialen Wandels

    Achim Ecker

    Maximale Teilnehmerzahl: 30

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Die heutige Zeit fordert uns heraus, gemeinsam Verantwortung für das Leben auf der Erde zu übernehmen. Viele Menschen initiieren daher Gruppen, Netzwerke oder Gemeinschaften. Um teamfähig zu werden, gemeinschaftlich Lösungen zu entwickeln und auf einer Vertrauensbasis Projekte aufzubauen, braucht es Orientierung und Werkzeuge.
    Gemeinschaft verstehen wir als einen Bewusstseinsweg, in dem wir mehr und mehr erkennen, wer wir sind – jenseits von Rollen, Gewohnheiten oder Masken. Je näher wir unserem eigenen Wesen sind, umso mehr gewinnen wir Vertrauen in andere Menschen und ins Lebendige. Wo Menschen sich in diesem Bewusstseinsweg unterstützen und herausfordern, entsteht Gemeinschaft. Es wachsen die Fähigkeit zu Anteilnahme, das Wissen um den eigenen Beitrag und das Gefühl für Sinnhaftigkeit.

    Wir werden in der großen Gruppe und in kleinen Untergruppen arbeiten. Es wird auch kleine informative Vorträge geben. Es ist ein persönlicher und überpersönlicher Erfahrungsraum.

    Achim Ecker ist seit 1985 Mitglied der Gemeinschaft, die heute das ZEGG in Brandenburg ist. Inzwischen widmet er sich dem ökologischen Bodenaufbau mit Terra Preta im brandenburgischen Sand und dem sozialen Bodenaufbau mit Vertrauensbildung unter Menschen weltweit.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten :

    - Notitzheft

  • Effektive Selbstorganisation

    Arne Bollinger

    Maximale Teilnehmerzahl: 35

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Gemeinsam sind wir stark und können besser wirtschaften. Mit vielen Leuten müssen wir auch weniger, und können besser mit der Natur arbeiten. Das Problem: wir haben nicht gelernt wie das geht. Arne Bollinger hat das Schenkökonomie Netzwerk ecobasa.org gegründet und berät Unternehmen, demokratische Schulen und Gemeinschaften zu effektiver Selbstorganisation mit Soziokratie 3.0. In seinem Workshop wird er erklären wie wir unsere kollektive Intelligenz nutzen können um schneller, bessere Entscheidungen zu treffen und wir eine andere Art zu wirtschaften aufbauen können.
    Arne reist mit Project-Earth durch die Zeit, hat bei Wir bauen Zukunft einen Waldgarten angelegt und gibt dort Permakultur Kurse. Er hat das Schenknetzwerk für Gemeinschaften ecobasa.org gegründet und berät Organisationen zur effektiven Selbstorganisation mit Soziokratie 3.0

    *****Inhalte*****

    Freitag
    # Entscheidungsfindung mit soziokratischem Konsent
    # effektive Organisationsstrukturen auf Augenhöhe mit und ohne Hierarchien
    # Kollektive Steuerung mit Treibern
    # Effektive Meetings
    # Gründung eines JunglandwirtInnen Netzwerks durch Findung eines Haupttreibers

    Samstag
    # Schenkökonomie
    # Vertrauen
    # Verantwortung
    # Gemeinschaftsbildung
    # Bedürfnislogik
    # soziale Permakultur

    Da die Themen auf die Tage aufgeteilt sind, können die Teilnehmer*innen auch gerne die Workshops wechseln. Wenn es die selben bleiben, können wir jedoch tiefer gehen.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten :

    - Notizblock, Stift

  • Homöopathie für Pflanzen

    Cornelia Maute

    Maximale Teilnehmerzahl: 20

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    „Die höchste Form von BIO ist die homöopathische Behandlung von Pflanzen“
    Blattläuse, Mehltau, Hitzeschäden, schlecht heilende Schnitte oder Wachstumsschwäche: wer mit Pflanzen arbeitet, kennt diese Probleme. Bekannt ist aber auch, dass gestärkte, robuste Pflanzen kaum anfällig dafür sind. Mit der homöopathischen Methode wird die Pflanze in ihrer Gesamtheit und von Grund auf gestärkt.
    Cornelia Maute zeigt in ihrem Seminar, wie sowohl vorbeugend als auch im Akutfall gehandelt werden kann. Dabei ist die Behandlung mit Globuli vergleichsweise preiswert und nachhaltig.

    Ablauf:
    1.1 Grundlagen der Homöopathie, Vorteile und Grenzen, Anwendung, Dosierung
    1.2 Homöopathische Mittel mit Anwendungsbeispielen und Vorher- Nachher-Studien: Witterungsfolgen, Verletzungen, Pflanzenkrankheiten, Schädlinge, klinische Symptome
    1.3 Fragen

    Zur Dozentin: Cornelia ist Fachfrau für die homöopathische Behandlung von Pflanzen und Tierheilpraktikerin. Von Kindesbeinen an mit der Homöopathie vertraut, arbeitet sie seit mehreren Jahren als Co-Autorin des Buches „Homöopathie für Pflanzen“, welches ihre Mutter Christiane 2011 veröffentlichte. Mittlerweile wurde es in 9 Sprachen übersetzt. Cornelia berät Hobbygärtner und Profis aus der ganzen Welt bei der Behandlung ihrer Zier- und Nutzpflanzen.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    - Notitzheft

  • Contact Improvisation in Zeiten des Wandels

    Katja Bahini Mangold

    Maximale Teilnehmerzahl: 25

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Präsenz - Dialog - Innehalten - Nicht-Wissen -Wahrnehmen- Anerkennen

    Die Contact Improvisation lädt uns ein, den eigenen Impulsen zu folgen, sowie uns auf einen feinen und nonverbalen Dialog mit anderen Menschen einzulassen. Ein wichtiges Merkmal dieser Improvisations-Form ist das Bewegen mit geteiltem Gewicht, hierbei gehen die Beteiligten das „Wagnis“ ein, aus der eigenen Balance zu fallen und ihr Gewicht zu teilen. Hierdurch entstehen spannungsreiche Momente und eine Vielfalt neuer Entscheidungsmöglichkeiten in der gemeinsamen Bewegung!

    Während des Wochenendseminars werden wir die grundlegende Prinzipien der Contact-Improvisation wie „Lehnen, Führen und Folgen, Teilen von Gewicht (...)“ kennenlernen. Wir lernen auf unterschiedlichen Wegen in Dialog mit unseren TanzpartnerInnen* zu gehen und unser Ausdrucksspektrum in Bewegung alleine und im Kontakt zu erweitern, sowie unsere Sinneswahrnehmung zu verfeinern. Mal beginnen wir mit somatischer Soloexploration, entwickeln von hier ausgehend bestimmte Bewegungs- und Berührungsqualitäten, welche wir in unsere Tänze einfließen lassen, mal forschen wir mit konkretem Übungsmaterial. Während dessen sind sowohl tänzerisch als auch verbal im Austausch über das Erlebte. Die Contact-Improvisation bietet uns hierbei ein reichhaltiges Lernfeld, unser So-Sein liebevoll anzunehmen und von da aus in den Kontakt mit unseren Mitmenschen zu gehen.

    In Anlehnung an das diesjährige Motto der Herbsttagung - Leben und (Land)Wirtschaften in Zeiten des Wandels - wird es innerhalb dieses Kurses auch darum gehen, den Kontakt zu uns selbst zu stärken, indem wir uns erlauben immer wieder innezuhalten und tiefer hinzuspüren: Was empfinde ich gerade? Was bewegt mich? Was berührt mich? Was geschieht, wenn ich damit präsent bin? Wie können wir uns auch in den Herasforderungen des Alltags und v.a. in Zeiten großer Umbrüche ähnliche Spürräume ermöglichen als Grundlage zu einer tieferen Verbindung zu uns selbst und unserer Umwelt?  Und was geschieht wenn wir dies tun?

    Über Katja-Bahini Mangold:

    Seit meiner Jugend begleitet mich der Tanz als erneuernde und transformierende Kraft in meinem Leben.Tief berührte mich ein fast 5-monatiger Aufenthalt am und im Meer im Jahr 2008. Hier erfuhr ich Tiefen und Ebenen der Erneuerung von deren Existenz ich nichts ahnte, dies hat meinen Tanz und mein inneres Erleben nachhaltig beeindruckt. In diesem Sinne liebe ich es, mit den Naturelementen in Kontakt zu treten und unmittelbar mit und von ihnen zu lernen, Zwiesprache zu halten. An der Contact Improvisation fasziniert mich die Präsenz im Augenblick, mich authentisch mit anderen Menschen in Beziehung zu setzen, sowie meine eigene Vielfältigkeit und Wandlungsfähigkeit in Bewegung zu erfahren.

    Gemeinsam mit Marielle Gerke organisiere ich seit 2013 die wöchentliche Witzenhausen-Contact-Jam. Von 2014 bis 2016 assistierte ich Jörg Hassmann und Daniel Werner in der Contact-Impro-Fortbildungsreihe ""Basic Training Programm" in Berlin, an welcher ich 2012 erstmalig teilnahm. Aktuell beschäftige ich mich vertiefend mit den Ansätzen des Axis Syllabus, sowie mit Rhythmik. Wichtige Impulse für meinen Tanz erhielt ich u.a. von Wal Mayans (Anthropologisches Theater und Tanz, Kompanie Hara Theatro, Paraguay, 2007), Imre Thormann, Tadashi Endo und Anahi Chamorro (Butoh), Emily Conrad (Continuum Movement), Frey Faust, Antoine Ragot und Kira Kirsch (Axis Syllabus), Jörg Hassmann, Daniel Werner, sowie meiner Kollegin Marielle Gerke (Contact-Improvisation).


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    Bequeme Kleidung, möglichst ohne Knöpfe und Reißverschlüsse

  • Betriebsgründung

    Klaus Strüber

    Maximale Teilnehmerzahl: 25

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Hier bist du richtig, wenn es um Fragen zu Betriebsgründung/Übernahme geht. Zuerst beginne ich mit einer Einführung, was in Deutschland auf jemanden zukommt, der einen Betrieb gründen oder übernehmen möchte: Welche Ämter brauchen was? Wer meldet sich, wer ist wichtig? Was sind meine Möglichkeiten in Bezug z.B. auf die Steuer oder die Versicherungen? Möglichst schnell kommen wir dabei auf die Vorhaben der Teilnehmenden, der Workshop ist stark praxisbezogen.
    Ein weiteres Thema wird Geld. Wieviel brauche ich zur Gründung? Welche Geschäftspläne sind wichtig? Welche Möglichkeiten habe ich, z.B. durch Crowdfunding?

    Klaus Strüber
    Ich bin gelernter Maschinenbauer und habe danach die Freie Ausbildung gemacht. Über 20 Jahre habe ich als Landwirt gearbeitet, 10 davon als Betriebsleiter einer der ersten deutschen SoLaWi mit energieautarkem Gemüsebau mit Arbeitspferden. Seit 2014 bin ich freiberuflicher Berater, Dozent der biodynamischen Ausbildungen für BWL und Zugpferdetrainer.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    - Schreibzeug

  • Kurs: ich - du - wir sein. beziehung im wandel

    Melinda Kühn

    Maximale Teilnehmerzahl: 12

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    ich - du - wir sein . beziehung im wandel

    wir begeben uns gemeinsam auf eine forschungs & entdeckungsreise. wir erforschen in einem achtsamen und spielerischen kontext, das ich-sein, das du-sein und das wir-sein. es gibt weder richtig noch falsch und kein ziel.

    die qualitäten der gemeinsamen reise entstehen aus dem miteinander erfahren und teilen. impulse für den austausch sind: was bedeutet der “wandel” in unseren beziehungen - was bedeuten unsere beziehungen für den “wandel”? wie fühlt sich der “wandel” in mir an?

    es werden einzel-, paar- und gruppenübungen angeleitet, mit denen du deine selbstwahrnehmung aktivierst und bewusst in beziehung gehst - mit dir selbst, mit deinem gegenüber und der gruppe.
    die übungen, die ich anleite bringe ich mit, weil sie mich selbst inspirieren - immer wieder. meine inspirationsquellen sind yoga & acro yoga, körperarbeit & berührung, tanz & bewegung, schamanismus & natur.

    bitte bring bequeme und tanzbare kleidung mit, deine trinkflasche und wenn möglich eine yogamatte und decke.

    *

    Melinda über sich: mein leben ist sehr bunt und sehr bewegt (im innen und außen). seit meinem studium der innenarchitektur ist der “innenraum” mein forschungsfeld. ich beschäftigte mich mit gebäuden und dem leben darin, dann erforschte ich meinen körper und das leben darin.
    statt wände zu bauen nutze ich nun immer wieder meine erfahrungen menschen zu begleiten “innenräume” zu erforschen.
    mein persönlicher weg ist sehr körperlich und es macht mir grosse freude mich auf diesem gebiet weiter zu erfahren. meine yoga lehrer ausbildung hat mir den weg bereitet und derzeit lerne ich die hawaiianische lomilomi massage.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    - bewegungsfreundliche Kleidung
    - Yogamatte
    - ggf. eine Decke (zum wärmen)

  • Bodenbiologie: von der Wissenschaft auf dem Acker

    Moritz Hamalla

    Maximale Teilnehmerzahl: 30

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Alle erhoffen sich viel von der Bodenbiologie. Aber was passiert da eigentlich genau?

    Es geht mir darum, dass ihr die Grundlagen der Prozesse im Boden versteht, damit ihr die Möglichkeit bekommt, Anbautechniken im Hinblick auf die Effekte auf das Bodenleben selbst zu bewerten.
    Da gibt es ja eine Menge wichtiger Themen, wie Humusbilanz, Stickstoff (Fixierung, Mineralisierung, Auswaschung...), Schadstoffe (Schwermetalle & organisches), bodenbürtige Krankheiten (z.B. Nematoden), Nahrungsnetz, Mykorrhiza, und so weiter. Aber auch Effektive Mikroorganismen oder BioChar werden besprochen. Dabei werdet ihr auch merken, dass die Wissenschaft oft eher neue Fragen aufwirft als praktische Probleme zu lösen.

    Ich versuche, aus dem universitären Elfenbeinturm die für euch wichtigen Konzepte herauszupicken und soweit möglich zugänglich zu machen, aber es wird doch ziemlich wissenschaftlich, da brummt der Schädel! Bringt was zum Schreiben und Ausdauer mit. Natürlich gehen wir auch mal kurz mit dem Spaten raus um eine Gefügeansprache zu machen.

    Euer Mykorrhiza-Moritz versucht gerade immer noch, seine Doktorarbeit über die Auswirkung von Zwischenfrüchten und Direktsaat auf den Phosphor-Kreislauf fertigzubekommen.

    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    - Schreibsachen

  • Tierkommunikation – Reise in die Welt der Tiere

    Nira Vogel

    Maximale Teilnehmerzahl: 14

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Info: Dieser Kurs wird auf die Zeit des Themenraums am Freitag ausgeweitet.
    Was ist mit der Kuh los und warum ist der Acker voller Wühlmäuse?
    Zu diesen und anderen Fragen kann die Tierkommunikation Einsichten bieten, die zu ungeahnten Lösungsansätzen führen.
    Durch geführte Meditation erhältst du in diesem Workshop einen Zugang in die Tierwelt aus Sicht z.B. der Kühe, Schafe und Ziegen. Ein solches Verständnis von Innen heraus führt zu neuen Einsichten und sinnvollen Handlungsimpulsen für Problemstellungen im Umgang mit den Tieren. Das „innere Schauen oder Lauschen“ bedeutet keine zusätzliche Arbeit, sondern fußt in einer seelischen Offenheit bei den täglich anfallenden Tätigkeiten. Dieser innere Wandel schafft Verbundenheit und Klarheit, die Ruhe, Vertrauen und Übersicht leben lassen.
    Aktuelle Fragen der Teilnehmer sind willkommen und können in den Kurs eingebunden werden. Die zeitliche Begrenzung des Workshops lässt das Erlernen der Tierkommunikation im herkömmlichen Sinne eher nicht zu.

    Nira Vogel begleitet Menschen und Tiere mit „Heartcoaching“ und Tierkommunikation auf dem Weg zu ihrem So-Sein. Von Kindesbeinen an hellfühlig, stellt sie diese Fähigkeit bewusst professionell zur Verfügung, da das praktische Leben vereinfacht und ganzheitlicher wird, wenn das seelische Erleben integriert werden kann.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    - Yoga-Matte und / oder Decke, wer gerne liegen möchte.
    - Kleindung: Lagenlook, es kann persönlich warm und kalt werden.
    - Schreibsachen

  • Agroforst: Die hölzerne Revolution: Land(wirt)schaft ändern – Klima retten

    Phillip Gerhardt

    Maximale Teilnehmerzahl: 35

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Im Workshop wird es Raum dafür geben, auf spezifische Fragestellungen einzugehen und etwas mehr in das Thema rund um komplexe Agroforstsysteme einzusteigen. Insbesondere werde ich Möglichkeiten diskutieren, auf Landwirtschaftsbetrieben in Deutschland Agroforstsysteme umzusetzen, was damit produziert werden kann und welche Vorteile der Betrieb davon hat.

    Ich habe Forstwissenschaften studiert und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit nachhaltigen Versorgungsthemen. Ich bin seit langem neben wissenschaftlichen und anderen Tätigkeiten im landwirtschaftlichen Bereich aktiv unterstütze mit Planungen und Beratung Landnutzer dabei, klimafreundliche und robuste Anbausysteme zu etablieren und wieder mehr Bäume in die Land(wirt)schaft zu bringen.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    - Etwas zum Mitschreiben

  • Market Gardening und sein regeneratives Potential

    Sebastian + Maya Heilmann​​​​​​​

    Maximale Teilnehmerzahl: 30

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Wir sind Sebastian & Maya Heilmann, Landwirt & Gärtner der Landwirtschaft der Gemeinschaft Schloss Tempelhof. Wir begreifen unsere Arbeit mit dem Boden als Teil des Wandels zu einer produktiven, regenerativen & regionalen Lebensmittelversorgung. Dabei ist das Verständnis unseres Bodens als lebendiger Organismus Basis unseres Wirkens.
    In der Gärtnerei Schloss Tempelhof sammeln wir seit vier Jahren mit dem Aufbau des Market Garden praktische Erfahrungen und Erfolge mit dem Anbausystem. Ein kritischer Blick und eine stetige Weiterentwicklung liegen uns dabei sehr am Herzen. Wir möchten euch unseren Betrieb und unsere Arbeitsweise vorstellen und Themen wie den Einsatz von Komposttees & Fermenten, ein No-Till-System im Gewächshausanbau, Mulcheinsatz und die Integration von Agroforstelementen im Market Garden ansprechen.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    - Notizbuch, Stift

  • Grundlagen zum Obstbaumschnitt

    Volker Ciesla + Sebastian Dorn

    Maximale Teilnehmerzahl: 20

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    (Info: Dieser Kurs wird auf die Zeiten der Themenräume am Freitag + Samstag ausgeweitet.)

    Dieser Kurs vermittelt das Basiswissen für die Pflanzung und Pflege von Obstgehölzen. Ein Grundlegendes Thema wird die Betrachtung des Unterschiedes zwischen einem Wildgehölz und der Kulturform Obstbaum sein.
    Wir werden über die Hintergründe und die Geschichte der Selektion und Züchtung von neuen und alten Obstsorten sprechen. Schwerpunkt ist hier auch die Züchtung von Sorten für die Bio-Produktion.
    Gemeinsam erarbeiten wir die unterschiedlichen Aspekte der verschiedenen Anbaumethoden und Baumformen des Obstbaues (mit Fokus auf Aden nbau auf dem ökologisch bewirtschafteten Hof). Der Kurs möchte ein grundlegendes und von der Anbauform unabhängiges Verständnis für das Wuchsverhalten von Obstgehölzen vermitteln.
    Sehr großen Stellenwert hat das Vermitteln der Wachstumsgesetze und anderer Verhältnissen im Baum. Auch Anleitungen zu Schnitttechniken und die fachgerechte Anwendung dieser Mittel wird nicht fehlen. Anhand von Fotos werden Beispiele aus der Praxis und häufige Schnittfehler gezeigt. Um das Wissen auch praktisch anwenden zu können, werden wir auch einen Praxisteil auf dem Außengelände anbieten.
    Sebastian Dorn und Volker Ciesla möchten anhand von Vorträgen, Grafiken und Beispielen aus Ihrer Praxis, gemeinsames Erarbeiten und den Praxisteil eine Einführung in die spannende Welt der Obstgehölzpflege bieten.
    Zu unserern Personen: beide Praktiker aus der gewerblichen Ostgehölzpflege, beide aktive Mitglieder des Pomologenvereins e.V., Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Obstgehölzpflege. Volker Ciesla leitet den Arbeitsbereich "Gartenbau" in einer anthroposophisch ausgerichten Werkstatt für Behinderte (Handwerkerhof fecit, Kiel). Dort werden alte Obstsorten vermehrt und kultiviert. Und eine Lohnmosterei betrieben.
    Sebastian Dorn ist Obstbaumbesitzer und Landesgruppensprecher HH/S.-H.im Pomolgenverein.

    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten:

    - Schreibzeug

  • Permakultur - neue Wege für Garten und Landwirtschaft?

    Cheryl und Thom Meiseberg

    Maximale Teilnehmerzahl: 16

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie enkeltaugliche und zukunftsfähige Garten- und Landwirtschaftssysteme gestaltet seien müssten? Permakultur kann einige Antworten geben.

    Permakulturell gestaltete Lebensräume werden als Systeme aufgefasst, in denen das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen so miteinander kombiniert wird, dass die Systeme zeitlich unbegrenzt funktionieren und die Bedürfnisse aller Teile des Systems so weit wie möglich erfüllt werden.
    „Wie können wir dem Insektensterben entgegenwirken? Welchen Beitrag können wir zur Sicherung einer gesunden und nachhaltigen Ernährung leisten? Lässt sich durch Gärtnern der Klimawandel stoppen?“


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten :

    - einen Gegenstand, der für euch ein Symbol für den Wandel darstellt.



    Cheryl Meiseberg:
    Permakultur-Designer*in seit Januar 2017
    Thematische Schwerpunkte: Soziale Permakultur, Gemeinschaftsbildung,
    Selbstversorgung der Gemeinschaft in Küche und Haushalt (Kochen, Backen,
    Einmachen und Einlagern), Gärtnern (ein Landstück, ca. 0,7ha für die Selbstversorgung und als Lern- und Experimentiergarten)

    Thomas Meiseberg:
    Permakultur-Designer seit Januar 2017.
    Thematische Schwerpunkte: Lernortentwicklung (Anwendung der Mustersprache Lernen), Gemeinschaftsbildung (Schwerpunktfeld Soziale Permakultur), Garten (ein Landstück, ca. 0,7ha für die Selbstversorgung und als Lern- und Experimentiergarten) sowie die Selbstversorgung der Gemeinschaft in Küche und Haushalt (Kochen, Backen, Einmachen und Einlagern)

  • Einführung in die Regenerative Landwirtschaft

    Janos Wack, Nikolas Haack

    Maximale Teilnehmerzahl: 25

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Am Freitag erwartet die Teilnehmer*innen eine allgemeine Einführung in das Thema Regenerative Landwirtschaft. Diese soll als ganzheitliches Zukunftsmodell unserer Lebensmittelproduktion bei guten Erträgen Bodenfruchtbarkeit und ganze Ökosysteme regenerieren.
    Eine Abgrenzung zur ökologischen Wirtschaftsweise soll diskutiert werden.
    Die aktuell bekannte Praxisanwendung des Regenerative Ackerbaus nach Näser und Wenz wird vorgestellt.

    Am Samstag werden entsprechende praktische Methoden vorgestellt, die eine solche Landwirtschaft ermöglichen können. Ausgesuchte Beispiele dafür sind Agroforstwirtschaft mit einem Schwerpunkt auf die Nutzung von Wildobst als attraktive Option in der Direktvermarktung (SoLaWi). Dabei soll es auch um die Frage gehen warum genau diese Methoden für eine solche Landwirtschaft stehen können.

    Bei Interesse und Bedarf können im Kontext einer Regenerativen Landwirtschaft auch gerne noch Themen, wie Keyline-Design, Market-Gardening, Holistic Management und Holistic Planed Grazing besprochen und diskutiert werden. Das kann auch in den Themenräumen stattfinden.


    Als Referenten der Fachgruppe Regenerative Landwirtschaft geben wir Vorträge & Workshops zu dem Thema. Zudem gründen wir gerade ein Unternehmen für Wildobstpflanzen und Beratung im Allgemeinen für Regenerative Landwirtschaft & Agroforst.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten :

    - Interesse und Spaß

  • Tanzworkshop „Kreis- und Paartänze“ (Samstag)

    Majelle

    Maximale Teilnehmerzahl: 20

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Majelle Marga aus Berlin tanzt und unterrichtet Volkstanz, Bal folk, Swing, modern dance, impro seit vielen Jahren.

    In Anlehnung an das Tagungsmotto "Wandlung" beschäftigen wir uns am Samstagvormittag im Tanzworkshop "Kreis- und Paartänze" natürlich mit BEWEGUNG!
    Wir gehen verschiedene Wege, verbinden uns zu gemeinsamen Tanz-Wegen, wir ändern unsere Richtung, wir erleben Gemeinsamkeit, Vielfalt und unterschiedliche Gefühle.
    Wie verändern sich unsere Emotionen im Tanz - wie wandeln wir Erlebtes in Bewegung um?
    Tanz war schon immer Quelle und Ausdruck von Emotionen, Kraft und Begegnung. Uns dessen bewusst zu sein, bringt Wandlung auf den Weg.


    Was die Kursteilnehmenden mitbringen sollten :

    - Nach Möglichkeit bequeme Tanzkleidung
    - evtl. Turnschuhe
    - warme Socken
    - Heft für Ideen
    - Instrumente fürs Zusammenspiel und zum Tanz

  • Ohne Kurs

    -

    Maximale Teilnehmerzahl: 50

    Angemeldete Teilnehmer: 0

    Dieser Kurs dient in der Anmeldung für alle, die zur Tagung kommen wollen aber sich für keinen Kurs anmelden können oder wollen.